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Organisateur:

Berner Fachhochschule Gesundheit

Offreurs externes

Numéro de téléphone:
004131 848 36 55

Adresse électronique:
weiterbildung.physiotherapie@bfh.ch

Conférencier/responsable du cours:

Prof. Dr. habil.
Jan Mehrholz

Origine:
Studiengangsleiter des Master-Studiengangs Neurorehabilitation an der SRH Hochschule für Gesundheit am Campus Gera

Lieu de l'événement:

Berner Fachhochschule Gesundheit
Schwarztorstrasse 48
3007 Bern

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Remarque:

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Publié le:

mardi 10 mars 2020

Spastizität: Differentialdiagnostik und Behandlung

C-170294 Bern Début à partir de: mercredi 3 juin 2020

Guest lecture von Prof. Dr. habil. Jan Mehrholz, SRH Hochschule für Gesundheit, Deutschland

Nombre de participants: Maximum : Type: Exposé Langue: Allemand,
Prix membre : 0.00 CHF Prix non-membre : 0.00 CHF Date limite d'inscription: mercredi 3 juin 2020

Données

1. Le: mercredi 3 juin 2020 17:00 - 18:00

Description

In der Vergangenheit wurde Spastik, im Gegensatz zur mangelnden Kraft und Koordination, als eine der Hauptdeterminanten der Behinderung angesehen. Physiologische Experimente zeigten jedoch frühzeitig, dass wenn Spastik reduziert wurde (z. B. durch Medikamente), dies nicht unbedingt zu einer besseren Aktivität führte. Es folgten Studien mit Vergleichen zwischen den Beeinträchtigungen auf Schädigungsebene, bei denen festgestellt wurde, dass Spastik deutlich geringer mit Aktivitäten zusammenhängt als motorische Beeinträchtigungen der oberen und unteren Extremitäten.
Eine moderne und etablierte Einteilung der Folgen einer zentralen Schädigung ist die Einteilung in Plus-, Minus- und adaptiven Symptomen. Hierbei ist die Spastik lediglich ein Plussymptom neben anderen, kann gut definiert und damit klar von anderen Symptomen abgegrenzt werden.
In dieser aktuellen Einteilung sind es vor allen Dingen die Minussymptome wie zum Beispiel die Muskelkraft, die mangelnde Geschicklichkeit die schnelle Ermüdbarkeit die in Studien den bedeutendsten Einfluss auf Aktivitäten im täglichen Leben zum Beispiel nach Schlaganfall gezeigt haben.
In aktuellen Studien zeigt sich ebenfalls, dass wenn Spastik klar definiert und zuverlässig und valide gemessen wird diese nicht per se in jedem Fall behandlungsbedürftig ist.
Diese Erkenntnisse führen mittlerweile zu einer deutlichen Veränderung des Schwerpunkts von Interventionen in der neurologischen Rehabilitation, zum Beispiel, dass zur Verbesserung von Aktivitäten möglichst alltagsnah das Gehen, Treppensteigen, Greifen und Manipulieren geübt werden sollte.

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