Nachträglicher Erwerb Fachhochschultitel (NTE)

Seit 2013 gilt gemäss dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI aufgrund der Veränderung des Weiterbildungsangebotes seit der Einführung des NTE-FH im Gesundheitsbereich folgende Praxisänderung.

Personen, die den Fachhochschultitel nachträglich über das Verfahren NTE-FH erwerben wollen und noch keine qualifizierende Weiterbildung im Fachbereich Gesundheit absolviert oder begonnen haben, müssen ab 1. Januar 2013 die entsprechende Weiterbildung zwingend auf Hochschulstufe absolvieren. Weiterbildungen, die nicht an einer Hochschule absolviert und als gleichwertig beurteilt wurden (Positivliste), werden mit Blick auf den NTE-FH nur noch angerechnet, wenn die Aufnahme der Weiterbildung vor dem 1. Januar 2013 erfolgt.

Der nachträgliche Titelerwerb (NTE) ist nur möglich für Inhaber von Schweizer Diplomen altrechtlicher Titel.

Bitte konsultieren Sie dazu den Dachverband Absolventinnen und Absolventen Fachhochschulen zu folgenden Stichworten:

  • Positivliste 
  • Formulare
  • kleine Positivliste der Fachhochschulen
  • Prozedere Einzelfallprüfung von Weiterbildungen zum NTE

Weiterführende Informationen wie die offizielle Erklärung des SBFI und das Merkblatt zum Nachträglichen Titelerwerb (NTE) sind im Mitgliederbereich einsehbar.

Ausländische Diplome (NTE)

Beim NTE handelt es sich um eine nachträgliche Titelumwandlung. Die Schweiz darf keine Ausbildungstitel transformieren, die sie nicht selber verliehen hat. Aus diesem Grund können Berufsfachleute mit ausländischem Diplom beim SBFI kein Gesuch um eine nachträgliche Titelanerkennung einreichen, sondern müssen sich an das Land richten, indem die Grundausbildung in Physiotherapie erworben wurde. Die Anerkennung des äquivalenten Fachhochschultitels muss grundsätzlich im Herkunftsland der Grundausbildung erworben werden. Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.

Copyright © physioswiss 2017